Freyja, eine doppelte Wahrnehmung über den Fruchtbarkeitskult in den Dörfern der Wikinger.


Freyja war die nordische (keltische und skandinavische) Göttin der Liebe, der Schönheit, der Sexualität, der Magie und der Prophezeiung. Sie war auch eine berühmte Göttin in der germanischen Mythologie. Sie wurde angebetet, um Glück, Liebe und Hilfe während der Geburt eines Kindes zu erbitten.

Der Name Freyja bedeutet “Göttin“, aber sie war auch bekannt unter den Namen Vanadis ( die Göttin der Vanir ), Vanabrudhr ( die Verlobte der Vanir ), Hörn ( die Geliebte Linos ), Gefn ( die Spenderin ), Syr ( das Schwein ) Mardöll ( die Stahlende ) und Gullveig ( die Begierige ).
Freyja, ihr Bruder Freyr und ihr Vater Njord waren Mitglieder der Vanir (eine uralte Familie der nordischen Fruchtbarkeitsgötter), die anfangs miteinander gerungen haben, aber später Alliierte der Aesir ( die wichtigsten Götter in der Ruhmeshalle der nordischen Mythologie) wurden.

In der skandinavischen Mythologie wird deutlich bekundet, dass die Aesir mit der Intimität Freyjas mit ihrem Bruder Freyr nicht einverstanden waren, und noch weniger, weil sie Kinder von Njord und seiner anonymen Schwester gewesen sein könnten. Im ersten Jahrhundert nach Christus berichtet Tácito von Ritualen in germanischen Dörfern, wo sie eine Göttin, genannt Nerthus, entdeckten, die Mutter Erde repräsentierte. Sie wurde im Volk vor allem als die Mutter der grossen vanischen Göttinnen Freyr und Freyja verehrt. Diese Göttin, auch bekannt als weisse Göttin, könnte die Schwester des Njord und die Mutter seiner Kinder gewesen sein.
Freyja wurde in Verbindung mit den Riten der Fruchtbarkeit und der Fortpflanzung, sowie der Welt der Toten und der Geister, als vielseitige Göttin angesehen.

Im heidnischen Bewusstsein gehören Leben und Tod zusammen, und haben eine enge Beziehung.Als Göttin der Liebe zeigte sie sich sexuell attraktiv und verfügbar in den Gefälligkeiten, wie sie von Zwergen, Riesen, Göttern und Menschen gewünscht waren.

Auch Odin war nicht frei von ihrem Einfluss. Als Göttin der erotischen Wünsche und Extase ist es möglich, dass sie als machtvolle und respektvolle Frau gesehen wurde, aber auch mit grossem Misstrauen betrachtet wurde. Freyja teilte mit Odin die Macht über die Toten. Jeden Tag musste sie entscheiden, wer ins Sessrumnir, ihr Heim in Folkvang ( der Berg der Menschen ), eingehen durfte.

Sie war die Göttin der Magie, und besass eine Falkenhaut die sie benutzte, um auf die Erde herabzusteigen, und die Prophezeiungen des Jenseits und das Wissen über Schicksale zu überbringen.
Sie war die Göttin der Seidhr-Magie ( Magie der Schamanen )und konnte das Feuer mit ihrer Zauberkunst kontrollieren. Sie fuhr in einer Karosse, die von Katzen gezogen wurde. Ihr Totemtier war das Schwein.

Freyja und Frigg sind die wichtigsten Göttinnen in der nordischen Mythologie, und es ist möglich, dass sie ein und dieselbe Göttin sind. Frigg, Odins Frau, stellt sich als Ehefrau und Mutter dar, als Göttin der Fruchtbarkeit, der Liebe, des heimischen Herdes, der Schwangerschaft, und der Treue in der Ehe.

Im Süden Deutschlands war Freyja unbekannt. In manchen Teilen waren beide Göttinnen als ein und dieselbe bekannt, während sie in anderen Gegenden als verschiedene Gottheiten angesehen wurden. Es gibt Meinungen, dass sie dieselben Gottheiten aus verschiedenen Ruhmeshallen waren, die zuerst in einer Gottheit verbunden waren, und danach in einer späteren Periode wieder getrennt wurden.
In der Zeit der Wikinger konzentrierte sich ihr Kult in der Region um die norwegischen Fjorde ( Wikingerfjord und Naeroyfjord )und im Süden und Osten Schwedens.

Als einen Teil ihres Kultes, pflegten sie bei feierlichen Anlässen auf die Gesundheit Freyjas zu trinken. Aber als das Christentum sich im Norden Europas ausbreitete, wurden die Trinksprüche in Trinksprüche für Maria und die heilige Gertrudis umgewandelt, und Freyja wurde wie alle heidnischen Götter als Dämon und Hexe angesehen, und auf die Spitze der norwegischen, schwedischen und deutschen Berge verbannt. Vor allem auf den mysteriösen Blocksberg, der als besonderer Wohnort der Hexen und Treffpunkt mit ihren Dämonen in der Walpurgisnacht – ( Hexennacht, -30. April -, in vielen Gegenden Nord- und Mitteleuropas ) – bekannt war.

Ein ähnliches Schicksal erfuhren die Schwalbe, der Kuckuck und die Katze, die für Freyja in der heidnischen Zeit heilig waren, und die vom Christentum mit dämonischen Fähigkeiten versehen wurden.
Es ist möglich, dass die beiden Götter wie eine Gottheit behandelt wurden, gleich in ihrem Ursprung, aber verschieden im Bezug auf ihre Form. Beide waren sehr wichtige Göttinnen, die den Fruchtbarkeitskult unter sich in einen Teil für Schönheit und Sexualität, und einen anderen als Ehefrau und Mutter aufteilten.

Deutsch Artikel Dank an Marita Llerena und Kurt Collinet.

Quelle

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